Mein Leben

So als einsteiger Blog dachte ich mir, dass ich euch ein bisschen von meinem Leben erzähle damit ihr auch wisst wie alles gekommen ist und warum ich nun halt so bin wie ich bin. Es ist nicht so leicht für mich über mein Leben zu erzählen aber ich hoffe, das ihr es interessant findet und weiterhin meinen Blog besucht. Geboren wurde ich in der Hirslandenklinik Aarau am 29.04.1996 um 17:15 Uhr. Ich wog 3020g und war 49cm klein. Meine erste Heimat war also dadurch das Zimmer 312 in der Hirslandenklinik. Meine Geburt wurde durch einen Unfall eingeleitet da meine Mutter und der Bruder meines Vaters "Unsinn" mit ihren Bäuchen machten. Als meine Mutter einen kleinen Klaps auf ihren Bauch gab platzte dabei die Fruchtblase. Gezeugt wurde ich jedoch in Italien, dort wo meine Mutter herkommt. Ich bin halbe Italienerin sowie halbe Schweizerin und bin stolz auf beides! Jedoch weiss ich nicht sehr viel über meine Kindheit da mich ein Ereignis vom 13. – 15. Lebensjahr sehr prägte. Aber zurück zu meiner Kindheit. Früher fand ich es immer toll wenn wir zurück an meinen "Entstehungsort" fuhren. Nach Kalabrien in Italien. Ich sah es als meine 2. Heimat an und fragte immer wieder wann wir zurückfahren würden. Ganz besonders gerne war ich mit meiner Mutter in einer kleinen Bucht. Dort war das Meer nicht sehr tief und dank den Felsen gab es keine grossen Wellen. Meine Mutter war etwas ganz besonderes für mich. Obwohl ich ihr zweites Kind war wurde ich besonders behandelt. Nicht nur von meiner Mutter Irene sondern auch von meiner Schwester Melanie (19) und meinem Vater Toni. Ich war eine starke Asthmatikerin und musste ständig beobachtet werden. Manchmal atmete ich auch gar nicht mehr. Ich verschuf meiner Mutter schlaflose Nächte und anstrengende Tage. Und trotzdem blieb meine Mutter stark. Mit Hilfe meiner ganzen Verwandtschaft und die von meiner Mutter kam ich durch die ersten 3 Lebensjahre. Mein Vater arbeitete täglich, damit wir das Geld zusammen kriegten für meine Medikamente und war immer nur am Abend zuhause, dann wenn ich schlief. Als ich vor ein paar Monaten mit meinen Grosseltern Familienvideos ansah bemerkte ich dass ich auf jedem dieser Videos schlief. Früher schlief ich also auch ziemlich gerne und musste deswegen immer beobachtet werden ob ich überhaupt noch atme. Doch wenn ich heute zurück denke, weiss ich wirklich nichts mehr über meine Kindheit. Ich weiss alles nur von Erzählungen von meiner Mutter, Grosseltern oder meinem Onkel. Trotzdem weiss ich, dass ich höflich erzogen wurde. Wenn ich einmal Kinder habe, möchte ich sie so erziehen wie es meine Mutter gemacht hat. Mit 7 Jahren kam ich dann in die Einschulungsklasse, das ist die 1. Klasse in 2 Jahren. Ich war ein Kind das einen überdurchschnittlichen IQ hatte und trotzdem immer und immer wieder Fehler machte wenn es darum ging, gut zu sein. Auch hatte ich einen leichten Sprachfehler und musste deshalb in die Logopädie. Doch der war schnell wieder behoben. Die EK verlief sehr gut, ich hatte Freunde, Spass an der Schule und auch immer gute Noten. Besonders gute Noten hatte ich in Deutsch vor allem Mündlich, singen, kleine Aufsätze oder Gedichte, und auch schriftlich, Geschichten, Diktate und Briefe. Dann kam ich in die 2. Klasse zu meiner besten Freundin Michelle Bernasconi (16) die jetzt Mutter von Timeo-Jaris ist. Die 2. Klasse bis zur 5. Klasse war alles super, friede Freude Eierkuchen wie man doch so schön sagt. Doch dann kam die Oberstufe. Ich erinnere mich nicht gerne zurück an die 1. und 2. Realschule. Ich war 13 Jahre alt als ich in die Realschule in Staffelbach (KOOS) kam. Es war ein richtiger Horrortrip für mich da ich ein ziemliches Fantasiefreudiges Mädchen war das gerne in ihrem eigenen Land versinkt wurde ich daraufhin fertig gemacht. Ich war mir das nicht gewohnt und gab halt zurück was den anderen den Ansporn gab weiter zu machen. Ich wurde 2 Jahre lang von über 500 Schülern gemobbt, geschlagen und fertig gemacht. Ich hatte generell Panik, Angst und war verzweifelt. Ging ich zu meinen Eltern wurde ich als Petze bestraft. Ging ich zum Schulleiter wurde ich als Weichei bestraft. Ich habe immer noch Narben von früher als sie mit Eisbrocken auf mich einschlugen, oder wo sie mich als ich mit dem Mofa fuhr vom Mofa warfen. Ich hasse diese Vergangenheit und möchte auch nicht weiter darüber sprechen. Dies ist der Grund warum ich alles vergass. Ich habe ein rechtes Trauma und muss auch zum Psychologen deswegen. Dann kam ich in die 3. Realschule, immer noch die gleichen Schüler, jedoch eine andere Noemi. Sie konnten mir nichts mehr anhaben. Da ich mein Selbstvertrauen verloren hatte baute ich einfach eine Riesen Schutzmauer um mich um auf und liess sie nicht weiter machen. Diese Schutzmauer habe ich auch heute noch und werde sie einfach nicht los. Immer wenn gleich etwas gegen mich kommt baue ich diese auf um mich zu schützen. Auch bin ich sehr nahe am Wasser gebaut und weine ziemlich schnell, sogar wenn ich ausraste oder einfach nur wütend bin weine ich. Die 4. Realschule war dann etwas Besonderes. Ich hatte wieder Freunde, aber auch nur weil ich mich anpasste. Ich begann zu rauchen wie die anderen, redete genau wie sie und zog mich auch so an. Das brachte mir Freunde ein. Falsche Freunde die ich heute zum Glück nicht mehr habe. Die ganzen Schuljahre waren für nichts. Sie haben mir nicht geholfen und auch nicht weiter gebracht. Dann kam ich in die KSB. Hier Lernte ich Verantwortung zu tragen und das jeder besonders ist so wie er ist. Ich habe hier Freunde und wieder Spass daran etwas zu lernen. Auch wenn es manchmal ziemliche Probleme gab. Dank der KSB habe ich auch meine jetzige beste Freundin Tamara-Noemi Graf (15) kennengelernt die ich über alles liebe! Sie ist genau wie ich und hat etwas Ähnliches wie ich durchgemacht. Wir verstehen uns sogar ohne Worte. Insgeheim habe ich sie mir als Vorbild genommen weil sie sehr selbstbewusst und kräftig rüber kommt. Sie hilft mir mein Selbstvertrauen wieder aufzubauen und meine Schutzmauer abzubauen. Sie hilft mir dabei die Leute von früher zu vergessen und mich nur noch darauf zu konzentrieren was wichtig ist im Leben. Früher waren mir genau meine Imaginären Freunde wichtig die immer für mich da waren obwohl sie Imaginär waren. Heute jedoch sind die aller wichtigsten Personen in meinem Leben meine Familie und meine Freunde. Ganz besonders ist Pascal Menz (17). Er ging mit mir in die EK und dann von der 1. bis zur 4. Real in die Schule und war immer an meiner Seite. Er machte mich nie fertig, half mir aber auch nicht. Jetzt geht er sogar mit mir in die KSB! Er ist ein super guter Freund von mir und wir kennen uns in und auswendig. Die meiste Zeit verbringe ich jedoch mit Tamara. Zwar immer nur nach der Schule wenn wir uns am Bahnhof treffen aber das genügt auch. Und das wars jetzt eigentlich auch schon von mir, also es war eigendlich schon ziemlich ALLES von mir.

25.6.13 23:05

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